INTERVITIS INTERFRUCTA
Internationale Technologiemesse für Wein, Obst und Fruchtsaft
 
 
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Eröffnungspressekonferenz INTERVITIS INTERFRUCTA am 10. Mai 2004
 
Statement von Ulrich Kromer, Geschäftsführer Messe Stuttgart
 
Meine Damen und Herren,

„Mitten im Markt“ lautet der Unternehmensclaim der Messe Stuttgart – und bei kaum einer Messe, den Maschinenbau mit unserer AMB vielleicht ausgenommen, dürfte er so den Nagel auf den Kopf treffen wie bei der INTERVITIS INTERFRUCTA als einem unserer absoluten „Messejuwele“ hier in Stuttgart. Baden-Württemberg ist die zweitgrößte Weinbauregion Deutschlands, nach Rheinland-Pfalz, und das „Musterländle“ ist gleichzeitig der wichtigste Obstproduzent: etwa 40 Prozent aller in Deutschland erzeugten Äpfel wachsen zwischen Bodensee und Taubergrund, mit 100 von 424 im VdF organisierten Fruchtsaftbetrieben liegt Baden-Württemberg deutschlandweit klar an der Spitze – übrigens gefolgt von Bayern und Hessen mit jeweils etwa 70 Unternehmen.

Ich freue mich deshalb sehr, dass heute in der Eröffnungspressekonferenz IVIF 2004 die beiden weltweit „ranghöchsten“ Vertreter sowohl des Weinbaues als auch der Fruchtsaftindustrie präsent sind. Herr Prof. Wittkowski, dear Mr. Beattie – auch von meiner Seite aus nochmals herzlich willkommen in Stuttgart!

Nach einer internationalen Marketingkampagne von bis dato ungekanntem Ausmaß und insgesamt 24 Auslandspräsentationen auf allen Kontinenten können wir heute, am Tag vor Beginn der INTERVITIS INTERFRUCTA 2004, zufrieden sein und sozusagen die Früchte unserer gemeinsamen Arbeit ernten: das Messegelände auf dem Stuttgarter Killesberg mit rund 55.000 Quadratmetern Bruttofläche ist erneut ausgebucht, und der Auslandsanteil unter den 576 Ausstellern klettert von 30 Prozent (2001) auf knapp 34 Prozent. Die INTERVITIS INTERFRUCTA 2004 wird ohne Zweifel die internationalste sein, die es je gegeben hat. 26 Nationen sind vertreten – zehn mehr als 2001. Die Aussteller zeigen den „letzten Stand der Dinge“ auf Weltniveau, darunter zum Beispiel auch den ersten Glasstopfen für Weinflaschen. Nach dem guten Ergebnis auf Ausstellerseite sind wir gemeinsam mit dem Deutschen Weinbauverband guter Hoffnung, auch unter den erwarteten 50.000 Fachbesuchern den Auslandsanteil weiter steigern zu können; 2001 lag er bei 23 Prozent.

Der wachsenden globalen Bedeutung der INTERVITIS INTERFRUCTA entsprechend haben sich erstmals Aussteller aus Südafrika, Neuseeland, den USA, der Türkei und der Ukraine angemeldet. Größere Fachbesuchergruppen aus Chile, Argentinien, Südafrika, Kanada, den USA, China, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Russland, Ungarn, Bulgarien und Rumänien sind avisiert. Vor allem zum Europa-Forum der INTERVITIS INTERFRUCTA 2004 am 11. Mai wird mehr als ein Dutzend Delegationen aus den Reformstaaten Mittel- und Südosteuropas in Stuttgart erwartet. Die IVIF mit ihrem globalen Netzwerk gilt inzwischen als führende Innovationsplattform und Forum des Austausches zwischen Ost und West, Nord und Süd.

Das Produkt- und Dienstleistungsangebot der INTERVITIS INTERFRUCTA 2004 gliedert sich in fünf Bereiche auf: Anbautechnik, Ernte mit Be- und Verarbeitung, Kellerwirtschaft, Füllen, Verschließen & Verpacken sowie Vertrieb & Marketing. Egal ob in der „neuen Welt“ oder im alten Europa: überall herrscht ein Rieseninteresse von Önologen, Weinbergmanagern und Obstbauexperten speziell auch am hochkarätigen Rahmenprogramm der INTERVITIS INTERFRUCTA 2004 mit seinen internationalen Symposien und Themen wie neuen oenologischen Verfahren (Mostkonzentration, Einsatz von Eichenchips) im Keller oder Anbautechnik im Obst- und Weinbau. Knapp 90 Referenten wurden dafür ausgewählt - darunter Vertreter von Forschungsinstituten wie der Universität Bordeaux (Frankreich), der NYAES in New York (USA), dem National Wine & Grape Industry Centre (Australien) oder der Universität Stellenbosch (Südafrika) ebenso wie Repräsentanten von „global players“ wie Fetzer Vineyards (Kalifornien) oder den französischen Domaines Listel.

Bei den drei internationalen Symposien werden wissenschaftlich-fachliche Präsentationen der aktuellsten Forschungsergebnisse den jeweiligen Praxiserfahrungen mit innovativen Technologien gegenüber gestellt. Rund 45 Prozent der Teilnehmer an den Symposien kommen übrigens aus dem Ausland. Erstmals gibt es in Kooperation mit Ecovin ein Symposium zum ökologischen Weinbau, das am 12. Mai von der Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Renate Künast, eröffnet wird. Die Eröffnung der INTERVITIS INTERFRUCTA 2004 am Montag, 10. Mai, um 18.30 Uhr übernimmt diesmal der baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel. Sein hessischer Kollege Roland Koch kommt am letzten Messetag, dem 15. Mai, nach Stuttgart.

Der Fruchtsaftbereich, seit 1989 mit-namensgebender Bestandteil der INTERVITIS INTERFRUCTA, erfährt 2004 eine weitere Aufwertung durch das große internationale Symposium der Internationalen Fruchtsaftunion (IFU) vom 10. - 13. Mai und die Jahrestagung des Verbandes der deutschen Fruchtsaftindustrie (VdF) vom 12. – 14. Mai. Auch die vom 13. – 15. Mai erstmals in Stuttgart statt findende Tagung der „Federation Internationale des Vins et Spiritueux“ (FIVS), mit vielen Größen der internationalen Szenerie, spiegelt den weltweiten Stellenwert der INTERVITIS INTERFRUCTA wider. Ergänzt wird das Rahmenprogramm der Messe durch die Verleihung des INTERVITIS INTERFRUCTA-Innovationspreises bei einem Gala-Abend am 11. Mai in der Stuttgarter Reithalle sowie den Deutschen Kleinbrennertag am 12. Mai.

Die INTERVITIS INTERFRUCTA 2004 ist vom 11. – 15. Mai jeweils von 9 – 18 Uhr geöffnet. Die Tageskarte für Fachbesucher kostet 15 Euro, im Vorverkauf 11 Euro, die Zweitageskarte 24 Euro.

 
[Pressetext 05/2004]
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